Filmtipp: Kathleen Hannah – The Punk Singer (Youtube)

Die Buchläden sind voll mit Autobiographien von Dschungelcampabsolventen und sonstigen Leuten, die eigentlich niemand so richtig braucht. Viele Künstler hingegen, die mal so richtig was zu erzählen hätten, verwehren uns solche Einblicke. Über die Autobiographie von einer bestimmten Person würde ich persönlich mich ja am allermeisten freuen. Ich wäre die erste, die ein Exemplar davon vorbestellen würde und sofort nach Lieferung würde ich mich zu Hause verbarrikadieren und das Buch von vorne bis hinten verschlingen.

Denn kaum eine andere Person kommt in den Büchern und Geschichten meiner Heldinnen so oft vor wie diese Frau. Sei es in den Danksagungen, oder als zentrale Figur im Handlungsstrang. Und jedes mal, wenn ihr auf ihren Namen stoße denke ich: Alter, ich würde so gerne auch mal die Geschichte aus ihrer Perspektive hören. Von Amy Poehler bis Carrie Brownstein: Sie alle haben dieser Frau so einiges zu verdanken. Die Rede ist natürlich von der einzig wahren Kathleen Hanna – Galliationsfigur der Riot Grrrl Bewegung. Jener Frau, die maßgeblich daran beteiligt war, die dritte Welle des Feminismus einzuläuten, die sich auch von einer Prügelattacke durch Courtney Love nicht aus der Ruhe bringen lässt und ohne die es „Smells Like Teen Spirit“ wohl nie gegeben hätte.

Während ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass Hanna die Welt eines Tages doch noch mit einem Buch beschenken und ihre faszinierende Geschichte selbst erzählen wird, muss ich mich in der Zwischenzeit mit dieser kurzweiligen Doku auf Youtube zufrieden geben. In knapp über einer Stunde erfahren wir kompakt, wie Kathleen Hanna aus dem Kaff Olympia im Nordwesten der USA heraus die einflussreiche Band Bikini Kill gründete, damit den Girlpunk neu definierte und zum Vorbild für zahlreiche junge Frauen auf der ganzen Welt wurde. Hannah kommt ebenso zu Wort wie berühmte Wegbegleiterinnen und Bewunderinnen wie Kim Gordon von Sonic Youth oder Tavi Gavinson von Rookie und Ehemann Adam Horovitz von den Beastie Boys.  Heißer Tipp!

Neu am Kiosk und in der Trafik: F Mag

Wie lange habe ich darauf gewartet! Endlich eine Zeitschrift für junge Frauen, in der es weder um blödsinnige Diäten, die neusten Modetrends oder irgendwelche belanglosen Promis geht. In der es aber auch nicht um radikalen Feminismus oder Judith Butler geht. Einfach eine Zeitschrift, die Themen wie Karriere, Reisen, Gesellschaft, Politik, Gesundheit und Beziehungen aller Art aus einer weiblichen Perspektive behandelt. Denn wenn man sich mit inTouch und Glamour auf der einen, und Emma auf der anderen Seite des Spektrums nicht (mehr) wirklich anfreunden kann, sieht es im eigentlich prall gefüllten Regal der Frauenzeitschriften ganz schön dürr aus. Die Zeiten dieses Missstands sind nun endlich vorbei: Aus dem Brigitte-Arm des Hauses Gruner + Jahr kommt nun endlich frischer Wind!

Politik, Sex & Lametta im neuen F Mag.
Politik, Sex & Lametta im neuen F Mag.

Das F Mag erschien am 8. März (Internationaler Frauentag) erstmals und ich hoffe, dass es nicht bei dieser einen Ausgabe bleiben wird. Inhaltlich ist die Zeitschrift wohl am ehesten mit Neon zu vergleichen – nur eben mit dem Unterschied, dass hier nicht Unisex an der Tagesordnung steht. In den drei Kategorien Politik, Sex, Lametta (so auch das Motto der Zeitschrift) findet man eine bunte Themenmischung von Polyamorie über Ermittlungsskandale der US-Justiz bis hin zum Scheitern. Die Coverstory lautet übrigens „Heul nicht, mach doch! – Unsere Generation kann richtig was verändern. Worauf warten wir?“. In diesem Sinne: Klare Kaufempfehlung!

Links I like #1: Jänner 2017

Hellen van Meene
Untitled (151), 2002 © Hellen van Meene, courtesy National Museum of Women in the Arts

1. Feministing Jamz: Soundtrack for Surviving Trump. Unser schlimmster Albtraum ist wahr geworden und Donald Trump ist tatsächlich für mindestens vier Jahre der mächtigste Mann der Welt. Es gibt viele Möglichkeiten, mit dieser neuen Realität klarzukommen. Musik ist eine davon. Danke Feministing für diese Powerplaylist.

2. How to Find Hope in a New Era of Darkness. Eine andere Möglichkeit wäre, mit voller Kraft „realistisch und ambitioniert“ zu bleiben, und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Wie, das erklärt Rebecca Solnit (Autorin des Standardwerks „Men Explain Things To Me“) im Interview mit Broadly.

3. 89 Badass Feminist Signs From The Women’s March On Washington. Zudem hoffe ich, dass wir alle noch von den vielen, vielen positiven Vibes zehren können, die bei den zahlreichen Women’s Marches rund um die Welt aufgewirbelt wurden. An den vielen coolen Plakaten habe ich mich auf jeden Fall noch lange nicht satt gesehen.

4. The Photographer Documenting the Imperfections of Female Adolescence. Ich habe zumindest das frühe Teenagerdasein so gar nicht genossen. Dennoch ertappe ich mich dann doch immer wieder, wehmütig und nostalgisch auf diese Zeit zurückzublicken. So geschehen bei den verträumten Aufnahmen der Niederländerin Hellen van Meene auf Broadly.

5. Life Skill: How to Respectfully Quit Something. Längst vorbei die Zeiten, in denen wir ewig im gleichen Job arbeiten. Doch auch wer schon routiniert ist: Kündigungen sind selten eine coole Angelegenheit. Ziemlich erwachsene Tipps zum Thema gibt es auf meinem Lieblingsteenieportal Rookie.

6. 13 Of Our Favorite Feminist Bookstores In The U.S. Ich bin ja eine absolute Leseratte und habe selten eine Buchhandlung mit leeren Händen verlassen. Diese feministischen Buchläden, kompiliert von Bust, passen da gut in mein Beuteschema…

7. US-Studie: Mädchen halten Buben für schlauer. Oh Mann. Wie traurig ist das!? Eine neue Studie liefert einen weiteren Beweis dafür, was wir eigentlich eh schon lange wissen: Die Idee, dass Jungs stärker, schlauer, besser wären, prägt sich schon in sehr jungen Jahren in unserer Wahrnehmung ein.

8. Ich Bin Anders Als Andere Frauen. Auch in meinem Umfeld treffe ich immer wieder auf Frauen, die total stolz darauf sind, vermeintlich nicht so wie alle anderen Frauen zu sein. Die außerdem viel lieber mit Jungs befreundet sind, weil die wären ja total unkompliziert. Schließlich hätten sie ja keinen Bock, mit Mädels den ganzen Tag über Nagellack und Schminke zu sprechen. Das ist natürlich totaler Blödsinn – findet auch Jana von Bekleidet in ihrem sehr guten Plädoyer.

Buzzfeed: 22 kinderlose Powerfrauen

Jungen Frauen, die sich gegen einen Kinderwunsch äußern, sagt man gerne, das werde sich in ein paar Jahren schon legen. Kinderlosen Frauen im besten gebärfähigen Alter wird oft eine Welle des Mitgefühls entgegengebracht. Wahrscheinlich klappt auf biologischer Ebene nicht alles so, wie es sollte. Sind die fruchtbaren Jahre dann vorbei, werden kinderlose Frauen als alte Jungfern abgestempelt.

Jennifer Aniston © Ethan Miller / Getty Images
Jennifer Aniston © Ethan Miller / Getty Images

Das Paradebeispiel hierzu ist wohl Jennifer Aniston. Über ihre Filme und Fernsehauftritte bekommen wir nur wenig damit. Dafür beschäftigen sich die Klatschblätter und Frauenzeitschriften dieser Welt nur allzu gerne mit der Kinderlosigkeit dieser vermeintlich armen Frau. Aniston selbst hat von den ewigen Gerüchten und Fragen die Schnauze mehr als voll, wie sie in diesem tollen Artikel in der Huffington Post schreibt. Bestes Zitat:

„We are complete with or without a mate, with or without a child. (…) We don’t need to be married or mothers to be complete. We get to determine our own “happily ever after” for ourselves.“

Jennifer Aniston

Sie ist jedoch lange nicht die einzige. Zahlreiche Powerfrauen, darunter Oprah Winfrey, Julia Gillard oder Winona Ryder, führen auch ohne Kinder ein glückliches – und beruflich sehr erfolgreiches – Leben. Dennoch werden sie regelmäßig als Exoten abgestempelt und müssen sich in Interviews ständig Fragen zu diesem Thema anhören, anstatt über ihre Arbeit befragt zu werden. Für immer mehr Frauen ist ein Leben ohne Nachwuchs durchaus erstrebenswert und es ist höchste Zeit, dies zu respektieren. Der Kinderwunsch – oder eben der Entschluss dagegen – sind nämlich höchst private Themen, für die sich niemand rechtfertigen müssen sollte.

Mehr zum Thema: Buzzfeed.

Bustle: 6 Hollywood-Diven, die ihrer Zeit voraus waren

Dass viele Schauspielerinnen mehr können als nur gut aussehen wissen wir nicht erst seit Hillary Clintons Wahlkampf und dem Women’s March, an dem sich auch zahlreiche Superstars engagierten. Doch auch die viele der noch heute bewunderten Schönheiten aus längst vergangenen Zeiten hatten (noch) mehr zu bieten als schauspielerisches Talent. Jean Harlow erklärte etwa schon 1937:

„In many businesses, women who have proved they can do men’s work as well as men, if not better, are paid less and worked harder. (…) I don’t know any reason why women can’t be automobile designers or research chemists if they want to.“

Jean Harlow © MCM
Jean Harlow © MCM

Mehr auf Bustle.com.

Reading is everything: Wie ich jede Woche ein neues Buch lese

Die Vorteile und positiven Auswirkungen von Lesen auf Gemüt und Wohlbefinden sind wohl allseits bekannt und ich kann mir sparen, näher darauf einzugehen. Deshalb halte ich es kurz mit einem Zitat von Norah Ephron aus einem der über fünfzig Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe:

Reading is everything. Reading makes me feel I’ve accomplished something, learned something, become a better person. Reading makes me smarter. Reading gives me something to talk about later on. Reading is the unbelievably healthy way my attention deficit disorder medicates itself. Reading is escape, and the opposite of escape. (…) Reading is grist. Reading is bliss.“

Nora Ephron – I feel bad about my neck

Lesen ist eines der besten Hobbies überhaupt – man kann es immer und überall ausführen und ist als Büchereimitglied sehr kostengünstig unterwegs. Dennoch suchen wir oft Ausreden, wenn es darum geht, ein Buch in die Hand zu nehmen: Nach der Arbeit zu müde; zu wenig Zeit, als dass sich die paar Seiten lohnen würden; im Fernsehen läuft außerdem Dschungelcamp. Alles Blödsinn, sage ich! Mit dem Lesen ist es nämlich wie mit dem Sport: Die Überwindung ist oft groß, doch danach fühlt man sich viel besser. Das mit dem Sport muss ich zwar auch noch üben – hier jedoch schon mal meine Tipps für mehr Spaß am Lesen:

https://www.instagram.com/p/BPcmXyqBRol/?taken-by=julialu

1. Absolute Basisausrüstung: Ein Buch

Es gab viele Momente, in denen ich in der Vergangenheit routinemäßig zu Candy Crush oder zur Frauenzeitschrift griff: In Verkehrsmitteln aller Art, beim Friseur oder wenn ich zu Früh zu einer Verabredung erscheine (ok, das kommt eigentlich nie vor…). Seitdem ich jedoch immer ein Buch eingesteckt habe, nutze ich meine Zeit viel besser. Und wenn es sich dann auch noch um ein gutes Buch handelt, vergeht die Zugfahrt plötzlich auch viel schneller als beim leidenschaftslosen Durchblättern der ewig gleichen Klatschblätter.

Schwere Wälzer schleppe ich aber nicht täglich mit mir herum. Da eignen sich kompakte Taschenbücher schon eher. Auch inhaltlich empfehle ich für die Zeit in Transportmitteln und Co. eher leichte Lektüre. Was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt:

2. Multitasking ist dein Freund

Parallel lesen lohnt sich. Manche Bücher lassen sich an bestimmten Orten oder zu einer bestimmten Zeit besser lesen als andere. Im Sommerurlaub habe ich auf andere Bücher Lust als an einem Sonntagabend im November. Morgens lese ich lieber simple Bücher mit kurzen Kapiteln und im Taschenbuchformat, während die Abendlektüre gerne anspruchsvoller sein darf. Deshalb staple ich zukünftiges Lesematerial neben dem Bett und greife nach Belieben zu. Manchmal lese ich bis zu vier Bücher auf einmal. Bücher verschiedener Genres – z.B. Sachbücher und Romane – eignen sich besonders gut zum parallel lesen, da die verschiedenen Plots weniger durcheinandergebracht werden.

3. Keine Zwangslektüre: Spaß geht immer vor

An Ulysses und Co. habe ich mich im letzten Jahr nicht erneut versucht und werde ich wohl auch nicht in der nächsten Dekade. Dafür habe ich zahlreiche Autobiographien von Rock- oder Punkmusikern gelesen, sowie viele viele Bücher von coolen Frauen, die mich inspirieren. Den intelligenten Empfehlungsmechanismen von Amazon sei Dank habe ich bei meiner Auswahl auch kaum falsch gelegen. Falls sich das vermeintlich spannende Buch aber doch als Griff ins Klo entpuppen sollte: Adios bye! Schnell weg damit – und zwar ohne schlechtem Gewissen.

4. Motivation in Buchclubs finden

Klassische Buchclubs sind nicht ganz mein Fall, doch im WWW gibt es zum Glück auch digitale Ableger, die einem die Diskussionsrunden mit fremden Menschen (pfui!) ersparen. Our Shared Shelf von Emma Watson ist wohl der bekannteste, und auch bei Between Two Books auf Instagram gibt es haufenweise Inspiration.  

5. Zeitfresser “Zappen”

Ich besitze schon seit Jahren keinen Fernseher mehr, dafür bin ich aber total internet- und seriensüchtig. Manchmal kostet es echt viel Überwindung, die Glotze oder den Computer abzustellen. Es lohnt sich jedoch, hier Willensstärke an den Tag zu legen. Denn wie es endet, wenn man “nur noch die eine Folge” oder “nur noch schnell ein Video auf Youtube” schaut, das wissen wir ja alle. Und auch wenn im TV viele potentiell lehrreiche Sendungen laufen: Letzten Endes verschwenden wir meistens doch nur unsere Zeit, und könnten beim Lesen um einiges mehr lernen…  

Generation Zuvielgenerationsblabla

 

Wir sind alle Kinder unserer Zeit und natürlich beeinflusst wann, wie und wo wir aufgewachsen sind auch unser (Konsum-) Verhalten. Dies ist jedoch lange kein Grund, jeden Pfurz zum Generationenphänomen zu erheben. So geschehen unlängst in der Süddeutschen. In einem Artikel zum Thema „Anti-Aging-Creme? Wozu?“ erklärt uns ein männlicher Journalist nämlich, wieso wir Millenials uns angeblich nicht mehr für die – arme, arme – Kosmetikindustrie interessieren würden.

„Generation Zuvielgenerationsblabla.“

Stefanie Sargnagel – Fitness

Denn anstatt sich mit der einen oder anderen Kollegin der Altersklasse Millenial auszutauschen (die ja wohl in der Süddeutschen Redaktion zu finden sein sollten), bastelt sich der Herr abstruse Theorien zusammen. Da geht es etwa um die gelähmten Botoxminen unsere Mütter, unsere Sucht nach Chiasamen und unseren Ekel vor Lasagne und Kaffee mit Zucker. Mansplaining vom Feinsten!

Dabei wäre die Antwort doch so einfach: Wieso sollten sich gebildete junge Frauen eine Anti Aging Creme von L’Oreal ins Gesicht schmieren? Dafür sind wir doch viel zu aufgeklärt! Dass viele große Kosmetikmarken noch immer nicht auf Tierversuche verzichten und ihre Produkte eh hauptsächlich aus Erdöl und ähnlichem Shit herstellen, hat wohl jede halbwegs interessierte Frau schon mal mitbekommen. Wieso sollten wir solche Praktiken unterstützen und uns die Pampe auch noch ins Gesicht schmieren?

Dass die großen Konzerne sich nun über ausbleibende Kundschaft wundern, bedeutet jedoch nicht, dass wir Frauen heutzutage keine Kohle mehr in Kosmetik investieren. Ganz im Gegenteil! Statt zu L’Oreal oder Coty fließt unser Geld jetzt halt zu kleineren, unabhängigen Produzenten, die ihre Produkte im Idealfall selbst von Hand zusammenmischen und nur pflanzliche Inhaltsstoffe in Bioqualität verwenden. Oder zumindest zu Unternehmen, die uns genau diesen Eindruck vermitteln (Hallo Alverde…).

Am lebenden Exempel der älteren Generationen und deren Falten, Krähenfüßen und Krampfadern können wir außerdem täglich feststellen, dass die vermeintlichen Wundermittel nicht so wirklich halten, was sie versprechen. Das Altern können wir nicht aufhalten, die fragwürdigen Praktiken der Kosmetikriesen vielleicht schon. Und das ist völlig okay so.

Deshalb, lieber Jan Kedves: Beim nächsten Mal bitte einfach mal vorher nachfragen!

SMNTY: Little Miss Perfect – Perfektion ist keine Tugend

Little Miss Perfect: Bree Van Der Kamp. Quelle: Buzzfeed.

Gerade Mädchen und junge Frauen neigen oft zur Perfektion: Die perfekten Haare, die perfekte Figur, das perfekte Outfit, die perfekte Wohnung, der perfekte Freund, die perfekten Noten, der perfekte Job… Dass das Streben nach Perfektion jedoch nicht unbedingt eine Tugend ist, sondern – ganz im Gegenteil – in vielen Fällen auch mit Stress, Ess- oder Zwangsstörungen in Verbindung gebracht werden kann, erklären Kristen und Caroline sehr spannend in ihrem Podcast.

Quelle zum Nachhören: Stuff Mom Never Told You (Englisch)